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Garten Tipps für Mai

Garten Tipps für Mai

"O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai!"
Erich Kästner

Es duftet verlockend nach Blüten und frischem Grün, die Luft ist voller Vogelgesang. Nun hat das Gartenjahr einen Höhepunkt erreicht. Irgendwie geht man jetzt auf Wolken...

In den Beeten und auf den Balkons wird jetzt eifrig gewerkelt, um alles aufs Schönste herauszuputzen. Ganz gleich, ob es um eine Neu- oder Umgestaltung geht, um die Anlage oder Bepflanzung eines Teichs, um Rasenneuanlage, die Renovierung Ihres Nutzgartens oder nur um die aktuelle Dekoration von Terrasse und Balkon - das alles ist jetzt möglich.

Doch Achtung – immer noch Nachtfrostgefahr!

"Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die frostige Sophie."
Zwischen dem 12. und 15. Mai stehen die Eisheiligen vor der Tür. Der Verdruss ist groß, wenn ihr Kuss die Sommerblumen erfrieren lässt. Also beim Pflanzen nicht leichtsinnig werden, den Wetterbericht genau verfolgen und Folie bzw. Abdeckmaterial griffbereit halten!
 

Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         

Mit Säen und Pflanzen voll im Element

Verabschieden Sie sich jetzt von Tulpe und Co. Diese Pflanzen setzen immer wieder Samen an. Schneiden Sie die Samenkapseln rechtzeitig ab, können Sie die Farbenpracht noch ein wenig verlängern. Ansonsten sollten Sie jetzt das Blütenfest der Sommerknollen vorbereiten. Gladiolen am besten in dichten Pulks, Knollenbegonien in schattigen Bereichen und Dahlien in voller Sonne kommen nach den Eisheiligen in die Erde.

Vielleicht wollen Sie auch jetzt selbst aussäen. Feuersalbei, Sonnenblumen, Levkojen oder Tagetes hätten Sie schon längst im Haus oder Treibhaus vorkultivieren müssen, die sollten jetzt endlich nach draußen. Im Freiland können Sie noch Bohnen, Chicorée, Gurken, Kürbis, Mangold, mittelfrühe Möhren, Radieschen und Rote Beete aussäen. Ab Mitte des Monats pflanzt man auch die Gemüse, die viel Wärme brauchen wie Tomaten, Paprika, Gurken, Melonen und Auberginen.

 

Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         

Intensive Pflege in der Wachstumszeit

Saatgut braucht zum Keimen ausreichend Feuchtigkeit und Wärme. Die Keimlinge sind darauf angewiesen, dass die Bodenoberfläche niemals austrocknet. Erst nach 3 bis 4 Wochen sind die Wurzeln tief genug, um selbst Feuchtigkeit aus dem Boden zu ziehen. In Trockenperioden müssen die Keimlinge mehrmals täglich leicht beregnet werden.

Eine optimale Wasserversorgung bewirkt, dass die Pflanzen gesund bleiben und reich blühen. Stehen sie mal zu trocken mal zu nass, so tun sie sich schwer. Das beste Gießwasser ist abgestandenes Regenwasser, da es auf Lufttemperatur erwärmt und kalkarm ist.

 

Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         

Pflege der Beete

Zwischen Blumen und Gemüse müssen ständig die Wildkräuter gejätet werden, die den Pflanzen Kraft und Platz wegnehmen. Umgraben ist dabei streng verboten. Es dauert sonst viel zu lang, bis sich das Bodenleben wieder normalisiert. Am besten hält man das Unkraut durch regelmäßiges Hacken in Schach, das erspart manche Folgearbeit.

Eine Mulchschicht im Beet hat viele Vorteile: Sie versorgt den Boden mit Humus, hält ihn locker und feucht. Bewährt haben sich Holzhäcksel, Rindenmulch, Rindenkompost gemischt mit Rasenschnitt. Wichtig: Streuen Sie vor dem Abdecken des Bodens reichlich Hornspäne aus, da die Zersetzungsprozesse in der nährstoffarmen Mulchschicht viel Stickstoff binden.

 

Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         

Richtig düngen!
Sowohl Blühpflanzen als auch Gemüse und Obstbäume sind nach der Blüte für Düngergaben dankbar. Verwenden Sie je nach Pflanzenart, also für Rasen, Rosen, Koniferen, Rhododendren, Erdbeeren möglichst rein pflanzlichen natürlichen Dünger. Wir empfehlen unseren Bio-Dünger ohne tierische Bestandteile.

Er ist in flüssiger oder granulierter Form erhältlich und in unterschiedlichen Nährstoffzusammensetzungen lieferbar. Damit werden die Pflanzen bedarfsgerecht versorgt und der Boden nicht durch Nährstoffentzug belastet. Zusätzlich fördert er aufgrund der enthaltenen Zuckerstoffe die Entwicklung gesunden Bodenlebens.

Eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzel und Pilzhyphe, auch bekannt als Mykorrhiza, kann sich dadurch entwickeln. Die Nährstoffumsetzung wird somit erheblich verbessert und die Vitalität der Pflanze gesteigert. Dadurch wird das natürliche und gesunde Pflanzenwachstum gefördert.

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Verblühte Sträucher und Stauden

Sträucher, die im Frühjahr geblüht haben, werden nun geschnitten. Bei Forsythien entfernt man die schwachen, eng stehenden mehrjährigen Triebe, um die Blühkraft für das nächste Jahr zu stärken. Die verblühten Zweige des Mandelbäumchens müssen zum Schutz vor Vergreisung stark gekürzt werden. Vorsicht beim Flieder! Ihm dürfen nur die verwelkten Blütenstände genommen werden, unter denen sich schon Neutriebe bilden, die später Blüten tragen. Braunschwarze, vertrocknete Knospen von Rhododendren müssen abgeschnitten und im Müll entsorgt werden. Sie enthalten oft die Gelege der gefährlichen Rhododendron-Zikaden.

Die Frühjahrsstauden, die prachtvoll geblüht haben, wie Doronicum und alle Kissenstauden dürfen Sie umsetzen und - wenn nötig - auch teilen.

 

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Rasenpflege im Mai

Nach jedem Rasenschnitt (außer dem ersten) wird gedüngt und gegebenenfalls auch gewässert. Bei Trockenheit würde der Dünger den Rasen sonst verbrennen. Falls nötig kann der Rasen auch ärifiziert werden.

Der Mai ist die ideale Zeit für die Aussaat von neuem Rasen. Der Rasensamen sollte sehr exakt, möglichst mit einem Streuwagen ausgebracht, dann in den Boden eingerecht und leicht angewalzt werden. Von da an sollten Sie ständig für ausreichend Bodenfeuchtigkeit sorgen, sonst trocknen die Keimlinge und Graspflänzchen aus. Circa 5 Liter Wasser pro qm und Tag sind erforderlich, um den Rasen optimal zu versorgen.

Wollen Sie schnell einen strapazierfähigen Rasen anlegen, können Sie Rollrasen wählen. Sie können ihn sofort begehen und nach vier Wochen voll nutzen.

 

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Pflanzsaison auch am Gartenteich

In die Sumpfzonen setzen Sie z.B. Blutweiderich, Fieberklee, Froschlöffel, Kalmus, Schwanenblume, Sumpfschwertlilie, in tieferes Wasser Hornblatt, Krebsschere, Froschbiss, Laichkraut, Tausendblatt, Wasserpest und Seerosen. Überprüfen Sie bei den Pflanzen im Gartenteich, ob ihre Wurzeln noch ausreichend Platz in den Körben haben. Falls nicht, teilen Sie mit einem scharfen Messer die Gewächse und bringen jedes Stück einzeln unter.

Setzen Sie aber nicht zu viele Gewächse und entfernen sie regelmäßig abgestorbene Pflanzenteile. Der Gartenteich könnte sonst rasch verlanden.- Seerosen müssen mit großer Vorsicht ins Wasser gebracht werden. Sie kommen zunächst in flache, ufernahe Gefilde. Erst wenn die Seerosenblätter auf der Wasseroberfläche schwimmen, kann die Pflanze allmählich in die tieferen Regionen des Teiches umziehen. Um die unerwünschte Algenblüte zu vermeiden, muss der Teich in der Mittagszeit immer im Schatten liegen. Bei kleineren Teichen hilft schon ein Sonnensegel.

Aber auch hier gilt, dass sich Algen eigentlich nur durch ein biologisches Ungleichgewicht im Teich vermehren. Wenn Sie also genügend Sauerstoff im Wasser haben (z.B. ein Luftsprudelstein oder eine kleine Fontäne o.ä.) und darauf achten, dass nicht unnötig Nährstoffe eingetragen werden und sich das Wasser über di Mittagszeit nicht zu stark erwärmt, sind die Voraussetzungen für einen Teich im biologischen Gleichgewicht gegeben. Wenn doch nicht können Sie, vorausgesetzt Sie haben keine UV-Anlage zur Wasserreinigung, spezielle in gewunden Gewässern vorkommende Mikroorganismen einsetzen (PondSaver) um die Bildung von unerwünschten Algen zu reduzieren. Diese Methode setzen auch Besitzer von teuren japanischen Kois ein und die Besitzer von Schwimmteichen. Eine ganz natürliche Methode, der Natur nur abgeschaut. Versuchen Sie es, Sie werden angenehm überrascht sein.

>> PondSaver – Biologische Teichreinigung

Zimmerpflanzen
Die Zimmerpflanzen, die im Mai ihre Hauptwachstumszeit haben, brauchen viel Wasser und Dünger. Starken Wasserverbrauch haben Pflanzen mit großen und zahlreichen Blättern ebenso blühende Gewächse. Ständig durstig sind Pflanzen, die an warmen, sonnigen Plätzen in relativ kleinen Töpfen oder in lockerer, grober Erde stehen. Gegossen wird stets mit abgestandenem Wasser in Zimmertemperatur. Bach-, Brunnen- oder Regenwasser bekommt den meisten Zimmerpflanzen gut.

Sowohl für Zimmerpflanzen als auch für Balkon und Kübelpflanzen empfehlen wir unsere Dünger-Tabs. Sie enthalten neben Stickstoff, Kalium und Phosphor, viele natürliche Bestandteile wie wichtige Humate und Huminsäuren. Ausgesuchte Wurzelbakterien und selektierte Mikroorganismen fördern den natürlichen Stoffkreislauf im Boden. Die Pflanzen werden gestärkt die die Blühfreudigkeit verbessert.

>> Dünger-Tabs

Gartentipps © Azana Verlag, Yves Kessler Vegetationstechnik Garten- & Landschaftsbau GmbH