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Garten Tipps für Juni

Garten Tipps für Juni

Das Frühjahr im Garten war recht arbeitsreich. Genießen Sie jetzt die längsten Tage des Jahres, die schönsten Sonnenstunden im Freien, umgeben von Rosenduft und Vogelgezwitscher. Zu Beginn des Sommers läuft der Garten zur Höchstform auf: Die Rosen blühen mit Stauden und Ziergehölzen um die Wette. Im Küchengarten duften Rosmarin und Zitronenmelisse.

 

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Und trotzdem: Die Arbeit ruft!


Die Pflanzen brauchen jetzt etwas Schönheitspflege. Die Rosenblüte beginnt, Kübelpflanzen und Kräuter legen richtig los. „Juniregen bringt reichen Segen“, besagt eine alte Bauernregel. Fällt dieser zu gering aus, ist es wichtig, Zierpflanzen, Obst und Gemüse regelmäßig zu gießen. Viele Pflanzen, besonders junge Gehölze und Stauden ebenso Gemüsepflanzen müssen ständig umsorgt und bei Trockenheit rechtzeitig gewässert werden. Ihr Wurzelwerk ist nämlich noch schwach. Auch Kletterpflanzen an trockenen, sonnigen Wänden brauchen viel Wasser.

Dabei sollte man stets eine Fingerprobe in der Erde machen. Manchmal hat man das Gefühl, es habe viel geregnet und dann stellt man fest, es muss doch gegossen werden. Umgekehrt besteht vor allem bei schweren Lehmböden die Gefahr, die Pflanzen tot zu gießen und Staunässe zu bilden.

 

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Die Schädlinge sind zurück!
 

Eigentlich sollte man erwarten, dass auch die Schädlinge durch den langen Winter stark dezimiert wären. Doch Läuse & Co scheinen sich gut mit den veränderten Klima arrangiert zu haben und nun sind die Plagegeister wieder da. Wir müssen, da viele Pflanzen jetzt noch geschwächt sind, die Schädlinge in Schach halten und auf das ökologische Gleichgewicht achten.

Je nach Witterung sollten Sie Vorkehrungen gegen die eine oder andere Schädlingsart treffen. Blattläuse und Spinnmilben lieben Trockenheit und Wärme. Bei großer Luftfeuchtigkeit ist mit vielen Schnecken und Pilzkrankheiten, etwa Mehltau in jeder Form zu rechnen.

Der Falsche Mehltau zeigt sich bei Rosen mit bräunlich - rötlich bis violetten Flecken auf der Blattoberseite, auf der Unterseite entdeckt man ab und zu gräulichen Schimmel. Die Blätter vertrocknen und fallen ab. Sie müssen sorgfältig entfernt und entsorgt werden. Kalibetont und nicht übermäßig mit Stickstoff düngen..

Dies hilft übrigens auch bei Echtem Mehltau und auch gut gegen Blattläuse! Unterstützen Sie die Wirkung von GreenFit plus P durch die Zugabe von 20-30 ml Bio-Rosendünger in die Spritzlösung oder als separate Blattspritzung im Wechsel zu GreenFit Plus P. Die vielen enthaltenen Aminosäuren fördern die Abwehrkräfte der Pflanze und Bildung glänzender, kräftiger Blätter. Wenn Sie diese Spritzlösung über die Vegetationszeit anwenden, werden Sie deutlich weniger Probleme mit Pilzen und Blattläusen haben.

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Alle Pflanzen müssen jetzt ständig beobachtet werden. Größere Schadtiere wie Raupen und Schnecken können Sie einsammeln. Auch mit Fallen, Netzen, Zäunen, Leim lassen sich manche Schädlingsinvasionen abwehren. Farblockstoffe wie Gelbtafeln locken Fruchtfliegen, Weiße Fliegen, Minierfliegen und Trauermücken an. Sexuallockstoffe verwirren die Männchen der Baumschädlinge so sehr, dass sie die Weibchen zur Paarung nicht finden können. Leimringe werden gegen Raupen, Fanggürtel gegen Obstmaden, Netze gegen Gemüsefliegen, Vogelscheuchen und Aluminiumstreifen gegen Vögel eingesetzt. Ein Schneckenzaun empfiehlt sich für Anzucht - und Jungpflanzenbeete.

 
Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         

Nützlinge und gute Pflanzenpartner
 

Zuverlässig helfen ihnen auch die sogenannten Nützlinge. Geben Sie mit Nistkästen für Vögel und Fledermäuse, mit Schlupfwinkeln für Insekten, Eidechsen und Igel, mit nützlingsschonenden Pflanzenschutzmitteln ihren natürlichen Pflanzenschützern im Garten eine Chance.

Auch unter Pflanzen gibt es eine gute Nachbarschaftshilfe. So halten Bohnen und Bohnenkraut, Erdbeeren und Knoblauch bzw. Zwiebeln, Kohl und Tomaten, Möhren, Lauch und Zwiebeln sich gegenseitig gesund. Den Wurzelausscheidungen von Ringelblumen und Tagetes wird ein positiver Effekt auf ein gesundes Bodenleben nachgesagt. Kapuzinerkresse zieht die Läuseplage von anderen Pflanzen ab.

 

Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         

Rasenpflege

 

Eigentlich muss der Rasen jetzt wöchentlich geschnitten werden. Je wärmer und trockener es ist, desto länger sollte man die Halme lassen. Der frische Rasenschnitt darf nicht gleich in den Kompost. Er enthält viel Stickstoff. Zusammen mit dem ebenfalls eingelagerten Wasser kann es sonst im Kompost zu so hohen Temperaturen kommen, dass die Mikroorganismen absterben. Verwenden Sie das Schnittgut besser zum Mulchen. Sie unterdrücken damit Unkraut auf den Beeten und brauchen seltener zu gießen.

Stark verdichtete oder gar vermooste Stellen sind für jeden Rasenfreund ein Ärgernis, vor allem wenn er im Frühjahr schon einmal durch Vertikutieren den Filz aus dem Rasen entfernt hatte. Da hilft es nur, den Rasen noch zusätzlich zu durchlüften, d.h. mit höhenverstellbaren Metallzinken zu aerifizieren. So werden Blätter, Moos, Klee und Flechten aus dem Rasen entfernt, ohne die empfindlichen Graswurzeln zu zerschneiden. Enthält der Rasen nur wenige Unkräuter, kann man sie einfach ausstechen. Bei starker Verunkrautung sollte ein Rasen Unkrautvernichter, eventuell kombiniert mit einem Rasendünger eingesetzt werden.

 

Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         

Hochbetrieb im Küchengarten
 

Im Juni trägt die Gartenarbeit endlich Früchte, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Erdbeeren kann man ernten, ebenso die ersten leckeren Süßkirschen. Am Monatsende folgen die frühen Himbeeren, Johannis- und Stachelbeeren. Auch der Gemüsegarten bringt schon reichen Ertrag. Geerntet werden können z.B. schon die Frühkartoffeln.

Juni ist die Zeit für die Aussaat von von Spinat, Mangold, Möhren, Rote Beete und Fenchel, Grünkohl, Blumenkohl und Kohlrabi. Vorgezogener Lauch kann jetzt gesetzt werden. Damit Sie auch in den kommenden Wochen frischen, erntereifen Salat pflücken können, sollten Sie laufend neue Jungpflanzen nachziehen.

Bei den Tomaten bilden sich in den Blattachseln sogenannte Geiztriebe. Sie beanspruchen viel Raum, sind instabil, die höhere Blattmasse geht auf Kosten der Fruchtqualität. Daher müssen die Geiztriebe regelmäßig ausgebrochen werden. Beim Paprika kneift man die 'Königsknospe' an der Spitze des Mitteltriebes ab. So verzweigt sich die Pflanze besser. Nach dem 21.Juni sollten Sie Rhabarber nicht mehr ernten.

 

Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         

Zeit für Korrekturschnitte
 

Manche Pflanze wächst jetzt vielleicht nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben. Sie wird zu hoch, ist blühfaul, hat viel zu kleine Blüten... Da hilft nur eins: zur Gartenschere greifen! Um unregelmäßig und dünn wachsende Pflanzen wenigstens ein bisschen in Form zu bringen, bedient man sich eines Tricks: die Triebspitze wird gekappt. So werden aufsteigende Pflanzensäfte in darunter liegende schlafende Augen geleitet. Dort treiben dann neue Zweige aus, meist mehrere, die nicht so aufschießen.

Gehölze, die an Schnitt gewöhnt sind, wie Eiben, Buchsbaum oder Liguster können auf diese Weise sogar in Formen gebracht werden, die eigentlich nicht in ihrer Natur liegen, wie etwa Kugeln, Kegel oder phantasievolle Skulpturen. Ende des Monats nach dem ersten Wachstumsschub sollten Sie die Konturen der Formgehölze nachschneiden.

Heckenschnitt
Laubhecken sind nur blickdicht, wenn sie regelmäßig Mitte Juni geschnitten werden. Aber Vorsicht, dass Sie brütende Vögel nicht stören. Suchen Sie vor dem Schnitt erst einmal die Hecke ab. Die Hecke sollte oben schmaler als unten sein. Dann gelangt auch an die unteren Zweige genügend Licht, sie verkahlen nicht. Außerdem wirkt die Hecke insgesamt weniger wuchtig.

Obstbäume schneiden
Obstbäume, vor allem Steinobstbäume werden jetzt in der Wachstumszeit ausgelichtet und formiert. Die Schnittwunden heilen dann schnell und gefürchtete Krankheiten wie Gummifluss oder Monilia Spitzendürre stellen sich weit weniger ein. Verpilzte Triebe und Früchte, besonders mit Mehltau und Schorf infizierte, müssen sofort entfernt und vernichtet werden.

Stauden kappen und pflegen
Ein Rückschnitt regt nicht nur buschiges Wachstum an. Viele Stauden wie Rittersporn, Lupinen, Glockenblumen, Iberis legen noch einmal richtig los, wenn sie nach der ersten Blüte auf eine Handbreit über dem Boden gekürzt und später die Blüten regelmäßig vor der Fruchtbildung entfernt werden. Hochgewachsene Sommerblumen und Stauden schützt man mit Stäben vor heftigem Wind und Regen.

 

Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         
 

Rosenschnitt

Die meisten modernen Rosen blühen den ganzen Sommer über, vorausgesetzt, sie werden fachmännisch geschnitten. Wenn der erste Flor im Juni verwelkt ist, entfernt man mit der Blüte noch zwei voll entwickelte Fiederblätter. Man schneidet den Stiel mit scharfer Schere etwa einen halben Zentimeter über einem nach außen stehenden Fiederblatt schräg ab. Neue Triebe entstehen und damit neue Knospen. Kletterrosen bilden blütenreiche Seitentriebe und blühen auch im unteren Bereich, wenn Sie die Triebe schräg oder besser noch waagrecht führen.

 

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Wenn der Gartenteich Probleme macht

 

Manchmal wird das Wasser grün.
Ursache: Zu hoher Nährstoffgehalt des Wassers lässt die Grünalgen stark wachsen. Abhilfe: Einsetzen von Unterwasser- und Schwimmpflanzen. Sie klären das Wasser langsam wieder und filtern durch ihren natürlichen Stoffwechsel die Nährstoffe heraus. Dabei lassen sie die Grünalgen regelrecht verhungern.

Schwarzes Wasser:
Zuviel Faulschlamm am Teichgrund.
Abhilfe: Teich in mehreren Etappen neu füllen und vorher den Schlamm beseitigen.

Braunes Wasser:
Aufgewirbelter Teichboden durch Fische, die im Boden wühlen.
Abhilfe: Die Zahl der Bodenwühler reduzieren.

Der Einsatz von Pumpen und Reinigungsfiltern sorgt für dauerhaft klares Wasser. Durch die Pumpe wird das Wasser angesaugt und dann biologisch-mechanisch gereinigt.

Eine ökologische Wasserreinigung ist auch durch Mikroorganismen, wie durch unseren PondSaver möglich: Natürlich vorkommende, selektierte Wasserbakterien reduzieren Algenwachstum und verbessern das natürliche, biologische Gleichgewicht in Teichen, Schwimm- und Badeteichen, Fisch- und hochwertigen Koi-Teichen. Absolut ungefährlich für Fische und Pflanzen. Letzten Endes sollte aber bei massiven Problemen im Teich ein Fachmann zu Rate gezogen werden. Nur dieser kann in der Regel wichtige chemische Parameter wie CSB, BSB oder TOC-Werte und andere ermitteln und damit eine nachhaltige Lösung ermitteln.

>> PondSaver – Biologische Teichreinigung

 

Privatgarten   Privatgarten   Privatgarten
         

Richtig düngen!
 

Sowohl Blühpflanzen als auch Gemüse und Obstbäume sind nach der Blüte für Düngergaben dankbar. Verwenden Sie je nach Pflanzenart, also für Rasen, Rosen, Koniferen, Rhododendren, Erdbeeren möglichst rein pflanzlichen natürlichen Dünger. Wir empfehlen unsere veganen Bio-Dünger, für den Bio- und demeterlandbau zugelassen. Sie sind in flüssiger oder granulierter Form erhältlich und in unterschiedlichen Nährstoffzusammensetzungen lieferbar.

Damit werden die Pflanzen bedarfsgerecht versorgt und der Boden nicht durch Nährstoffentzug belastet. Zusätzlich fördert er aufgrund der enthaltenen Zuckerstoffe die Entwicklung eines gesunden Bodenlebens. Dadurch fördern Sie natürlich auch ein gesundes und natürliches Pflanzenwachstum.

>> Unsere Bio- Flüssig-Dünger – für den Bio- und Demeterlandbau zugelassen
>> Unsere Bio- Granulat-Dünger – für den Bio- und Demeterlandbau zugelassen

Gartentipps © Azana Verlag, Yves Kessler Vegetationstechnik Garten- & Landschaftsbau GmbH